Gehaltsdynamische Versorgungszusagen – mit Swiss Life einfach und rechtssicher gestalten!

Bereits in der Vergangenheit wurden Unterstützungskassenversorgungen für Belegschaften sehr oft gehaltsabhängig ausgestaltet. Was bisher für kollektive Versorgungszusagen gängige Praxis ist, ist nun auch für Einzelzusagen möglich. Swiss Life hat unlängst die gehaltsabhängige Dynamik als neues Produktmerkmal in der Unterstützungskasse und in der Pensionszusage eingeführt.

Zielgruppen

Für hochqualifizierte Fachkräfte und leitende Angestellte eines Unternehmens sind – wie grundsätzlich bei allen Mitarbeitern – Lösungen gefragt, die effektiv den Lebensstandard sichern können.
Ebenso wichtig ist es für Unternehmen, diese Schlüsselpersonen langfristig an das Unternehmen zu binden und Maßnahmen zu ergreifen, die als Motivations- und Bindungsinstrument geeignet sind. Als eine der wichtigsten Sozialleistungen des Arbeitgebers spielt die betriebliche Altersversorgung hierbei eine überaus bedeutende Rolle.

Die Wahl des passenden Durchführungswegs

In der Regel wird der Durchführungsweg Direktversicherung bereits für die Entgeltumwandlung genutzt, mit der Folge, dass der steuerliche Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG größtenteils bereits ausgeschöpft ist. Für die Fach- und Führungskräfte empfiehlt es sich daher, den unbegrenzten steuerlichen Rahmen der Unterstützungskasse zu nutzen. Die Unterstützungskassenversorgung entfaltet ihre bestmögliche Wirkung als Bindungs-instrument, wenn diese zu 100 % arbeitgeberfinanziert ist.
Auch für Unternehmer und Gesellschafter-Geschäftsführer sind – nicht zuletzt wegen der oft durchgeführten Befreiung von der Sozialversicherungspflicht – zunehmend Lösungen gefragt, um für den Ruhestand effektiv vorsorgen zu können. Auch hier spielt der Durchführungsweg Unterstützungskasse eine große Rolle.

Welche Vorteile hat die Vereinbarung einer Gehaltsdynamik?

Mit Vereinbarung einer Gehaltsdynamik können gehaltsabhängige Versorgungszusagen abgebildet werden. Die Beiträge werden in Abhängigkeit von der Gehaltsentwicklung festgelegt, d. h. es können Monats- bzw. Jahresbeiträge in Prozent des Monats- bzw. Jahresgehalts eingezahlt werden.

Aus Sicht der Fach- und Führungskraft bzw. des Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) ist es von primärer Bedeutung, eine Versorgung aufzubauen, die der Gehaltsentwicklung folgt. Denn jede Gehaltserhöhung führt auch zu einem steigenden Versorgungsbedarf und es ist wichtig, eine Altersversorgung aufzubauen, die sich am jetzigen und zukünftigen Versorgungsbedarf orientiert. Mit Vereinbarung einer Gehaltsdynamik werden die Beiträge an die Unterstützungskasse regelmäßig und bis unmittelbar vor Rentenbeginn entsprechend der Gehaltssteigerung an den individuellen Versorgungsbedarf angepasst.
Zudem bietet die Gehaltsdynamik für die Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit. So ist der Beitrag an die Unterstützungskasse ein fester Bestandteil der Gehaltssumme und wächst nur dann, wenn auch das Gehalt steigt.

Wie funktioniert die Gehaltsdynamik?

Mit Vereinbarung der Gehaltsdynamik wird ein zu definierendes Festgehalt zugrunde gelegt, zum Beispiel das Bruttofestgehalt in dem Monat, in dem die Anpassung an das aktuelle Gehalt stattfinden soll. Die Umsetzung erfolgt immer beitragsorientiert im Rahmen einer beitragsorientierten Leistungszusage.

Der Beitrag kann als Prozentsatz vom jeweiligen Gehalt festgelegt werden. In der Praxis findet diese Variante regelmäßig bei Versorgungen von Gesellschafter-Geschäftsführern Anwendung.
Alternativ können auch zwei unterschiedliche Prozentsätze angesetzt werden, wobei sich der jeweilige Prozentsatz auf die Gehaltsteile bis zur bzw. oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung West (BBG) von aktuell 82.800 Euro (monatlich: 6.900 Euro) unterscheidet. Diese Variante wird hingegen regelmäßig bei Angestellten im Rahmen einer Führungskräfteversorgung angewendet. Dabei wird in der Regel ein höherer Prozentsatz oberhalb der BBG gewählt, um dem Sachverhalt gerecht zu werden, dass oberhalb der BBG keine Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung aufgebaut werden und damit eine Versorgungslücke von 100 % für das Einkommen oberhalb der BBG entsteht.

Es stehen zwei Dynamikformen zur Verfügung

Die beiden Dynamikformen reagieren unterschiedlich auf ein rechnerisches Absinken der Beiträge, beispielsweise aufgrund einer Gehaltsreduzierung. Bei Wahl der Dynamikform T wird in diesen Fällen der Beitrag reduziert. Bei Wahl der Dynamikform U bleibt der Beitrag hingegen unverändert. Mit dieser Flexibilität wird der Handlungsspielraum der Firma deutlich erhöht.

Fazit

Nutzen Sie die Gehaltsdynamik im Rahmen der Swiss Life Unterstützungskasse. Detaillierte Informationen erhalten Sie in gewohnter Form bei Ihrem Swiss Life-Ansprechpartner und in unserer Reihe bAV-Vertrieb.