Interview mit Jan-Peter Diercks, Leiter für Maklervertrieb und Banken bei Swiss Life

Seit dem 01.09.2019 ist Jan-Peter Diercks der neue Leiter für Maklervertrieb und Banken. Erfahren Sie im Interview unter anderem, wie die ersten 120 Tage verlaufen sind, wie die neue Betreuungsstruktur bei Swiss Life aussieht und welche Tipps er für die Geschäftspartner hat.

Wie waren Ihre ersten 120 Tage im Hause Swiss Life als Verantwortlicher für den Makler- und Bankenvertrieb?
Die ersten vier Monate waren geprägt vom Kennenlernen der Menschen, die im Makler- und Bankenvertrieb in der Fläche das Gesicht von Swiss Life für unsere Geschäftspartner sind: unsere Direktionsbeauftragten, Firmenkundenbetreuer und natürlich auch die Kollegen, die seit dem Jahresbeginn 2019 auch auf rein digitaler Ebene für Makler Dienstleistungen erbringen. Sprich: Ich habe unsere Vertriebsdirektionen in der Fläche kennengelernt, aber auch die Menschen, die in der Niederlassung für vertriebliche Impulse verantwortlich sind und das eingehende Geschäft bearbeiten.
 

Sie haben eben bestimmte Rollen wie den Firmenkundenbetreuer und den digitalen Direktionsbeauftragten im Swiss Life Außendienst angesprochen. Diese Rollen wurden vor einem Jahr im Rahmen des sogenannten „VertriebsWerks“ neu geschaffen. Wie sind die Erfahrungen mit der neuen Aufstellung in der Betreuungsstruktur?
Ziel war es ja, die Betreuung noch maßgeschneiderter zu gestalten. Dies hatte zu Beginn natürlich zu Folge, dass es viele Geschäftspartner gab, die zunächst einmal neue Ansprechpartner und Betreuer erhielten. Wir wissen alle, dass solche Veränderungen auch Abrieb erzeugen können. Umso mehr freut es uns, dass dieser Schritt schon direkt Früchte getragen hat! Swiss Life konnte in einem an sich stagnierenden bis rückläufigen Markt gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern im Jahr 2019 ein sehr positives Ergebnis erzielen. Sie können gespannt sein und sich freuen, wenn wir unsere Jahreszahlen offiziell kommunizieren dürfen.

Da ein Großteil des Umsatzes aus teils sehr prüfungsintensiven Biometrie-Anträgen resultiert, hat Swiss Life intern ein Projekt ins Leben gerufen, das die Bearbeitung optimieren soll. Wie ist denn hier der Stand der Dinge?
Richtig, das Projekt trägt den Namen „AKSelerator“ und der Name ist Programm: Die Antragsbearbeitung soll beschleunigt werden. Hier werden zahlreiche Prozesse auch mit externer Hilfe beleuchtet und in mehreren Schritten seit 01.07.2019 bis zum 01.04.2020 sukzessive verbessert.
Obwohl wir in den letzten Monaten unser Geschäft ausbauen konnten, ist die Anzahl der Nachbearbeitungen insgesamt deutlich um ein Drittel gesunken. Das heißt, wir wachsen und werden gleichzeitig schneller im Service. Unser Ziel ist es, unseren Geschäftspartnern ein hervorragendes Produkt- und Serviceerlebnis zu bieten.

Was werden aus Ihrer Sicht die Herausforderungen der Kunden im Jahr 2020 sein?
Gemäß dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist auch für die Kunden der massive Niedrigzins weiterhin eine extreme Herausforderung. Denn um auch in diesem Umfeld eine funktionierende Altersvorsorge sicherzustellen, die in der „ersten Halbzeit“, also der Ansparphase, auch ausreichend Renditen liefert, muss man innovative Wege gehen! Hier hilft Swiss Life mit flexiblen, investmentorientierten Konzepten in der Privatvorsorge und der Basisrente wie der Tariffamilie Swiss Life Investo. Hier profitiert der Vorsorgekunde sogar in der „zweiten Halbzeit“, also der Rentenphase, von hohen Renditechancen beim gleichzeitigen Genuss einer harten Garantierente – und zwar durch unseren echten fondsgebundenen Rentenbezug.

Und wie sieht es mit der betrieblichen Vorsorge aus?
Swiss Life ist kurz gesagt ein wahres „Kompetenz-Zentrum“ für die bAV am deutschen Markt. Da aber die betriebliche Vorsorge traditionell stark von hohen Kapitalgarantien geprägt ist, haben wir ja bereits 2014 auf ein innovatives Konzept gesetzt, nämlich Swiss Life Maximo. Was uns in dem Zusammenhang extrem positives Feedback einbringt, ist die Tatsache, dass wir in der Direktversicherung und der Unterstützungskasse neben der sicherheitsorientierten Variante mit einer 100-prozentigen Bruttobeitragsgarantie auch die renditeorientierte Variante mit einem Garantieniveau von 80 % anbieten. Von dem schnellen und großen Erfolg dieser für den Kunden so wichtigen Varianten sind wir schon fast überrascht worden! Aber es freut uns natürlich, dass das bewährte Konzept Swiss Life Maximo in der renditeorientierten Ausprägung so schnell so große Akzeptanz findet und so zahlreich von Vermittlern ausgewählt sowie empfohlen wird.

Wir halten also fest: Die Altersvorsorge muss auch 2020 von den Verbrauchern angegangen werden. Gibt es darüber hinaus Themen?
Natürlich. Denn was nutzt das beste Konzept für die Altersvorsorge, wenn ich mir aufgrund einer längeren Krankheitsphase die Beiträge dafür nicht mehr leisten kann? Die Grundlage eines jeden funktionierenden Finanzkonzepts ist die finanzielle Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Hier liefert Swiss Life echte „Maßkonfektion“, was die Zielgruppenlösungen angeht!

Was können wir uns darunter vorstellen?
Darauf gehe ich gerne kurz ein. Swiss Life verantwortet ja nicht nur die eigene BU- und Grundfähigkeitstarifwelt. Seit 2005 wurde uns als Biometrie-Experten die Verantwortung für insgesamt neun Vorsorge-Konzepte im Rahmen von Versorgungswerken und Branchenlösungen übertragen: in der MetallRente, der KlinikRente und „ganz frisch“ im Dezember 2019 für den Arbeitskraftschutz Flex der IG BCE. Und glauben Sie mir: Die Entscheidungen für Swiss Life wurden von den Verantwortlichen der Branchenlösungen bewusst getroffen. Für uns als Unternehmen ist das natürlich Ehre und Verpflichtung zugleich. Enormen Rückenwind hat uns auch unser letztjähriges Jubiläum eingebracht, schließlich wurde die Swiss Life BU 125 Jahre alt. Das ist auch ein toller Beleg für 125 Jahre Erfahrung in der Kalkulation langfristig funktionierender Lösungen, in der Antrags- und Risikoprüfung, aber auch im sensibelsten Kompetenzbereich, nämlich der Regulierung von Leistungsfällen. Bei Swiss Life stimmt das Gesamtpaket.

Welchen Tipp geben Sie unseren Geschäftspartnern?
Werden Sie bitte nicht müde, uns Ihr Feedback zu übermitteln. Sei es zu Produkten, zu internen Prozessen oder zu unserem Service. Wir wissen, dass wir nur gemeinsam mit Ihnen erfolgreich sein können, und wollen gemeinsam mit Ihnen daher auch immer besser werden. Nutzen Sie deshalb möglichst viele Gelegenheiten, um mit uns und gerne auch mit mir ins Gespräch zu kommen. Es wird auch im Jahr 2020 regionale Roadshows und Events geben, bei denen wir uns garantiert über den Weg laufen werden.

Vielen Dank für das Gespräch.