Ryukyu-Inseln, Georgien und Co. – Unbekannte Orte, die es sich zu bereisen lohnt

Langsam aber sicher bewegen wir uns auf die Sommerferien zu und auch das Thermometer kratzt allmählich an der 25-Grad-Grenze. Da kommt der ein oder andere wohl auch in Urlaubsstimmung. Ob weißer Sandstrand, grünes Bergpanorama oder antike Sehenswürdigkeiten – wer noch nicht weiß, wo die Reise dieses Jahr hingehen soll, findet hier vier Geheimtipps für einen wunderbaren Sommerurlaub.

Georgien – für Bergsteiger und Weinliebhaber

Der kleine Staat am Kaukasus ist eines der ökologisch vielfältigsten Länder der Welt. Sein Klima reicht von subtropisch über hochalpin bis halbwüste – je nach Aufenthaltsort. Nur etwa so groß wie Bayern, ist das Land mit jahrtausendalten Kulturen und zahlreichen UNESCO Weltkulturstätten in jedem Fall eine Reise wert. Wer im Urlaub gerne aktiv ist und zum Beispiel gerne wandert, der ist in Georgien goldrichtig. In den letzten Jahren entdecken zwar immer mehr Urlauber das kleine Land für sich, von Massentourismus kann hier allerdings noch lange nicht die Rede sein. Den Georgiern wird vor allem Freundlichkeit und Gastfreundschaft nachgesagt. Und es gibt noch etwas, wofür das Land bekannt ist: Es gilt als die Wiege des Weins. Seit über 8000 Jahren wird das Traubengetränk dort hergestellt. Weinliebhaber sind hier also ebenfalls sehr gut aufgehoben. 

Slowenien – für Outdoor-Fans und Wandersleute

Obwohl Slowenien ein recht kleines EU-Land ist, bietet es Urlaubern eine erstaunlich abwechslungsreiche Landschaft: Schnee bedeckte Berggipfel, grüne Weinanbauregionen, blaue Küste und Städte mit südeuropäischem Flair. Ob Wandern, Klettern, Mountainbiken oder Canyoning – die Julischen Alpen, sind ein Paradies für alle Outdoor-Fans. Der nahezu unberührte Nationalpark Triglav hat malerisch schöne Berge, Täler und klare Seen zu bieten. Im Soča-Tal können Touristen zudem einen der schönsten Flüsse Sloweniens bewundern. Überall gibt es außergewöhnliche Wanderwege, um Berge und Täler zu erkunden. Wer im Urlaub also gerne abschaltet, die Natur erlebt und keine große Lust auf Menschenmengen hat, der hat mit Sloweniens Bergen den genau richtigen Urlaubsort gefunden. 

Ryukyu-Inseln – Traumstrände und Regenwald satt

Wer etwas länger Urlaub machen möchte, beziehungsweise auch eine Fernreise in Betracht zieht, für den sind vermutlich die Ryukyu-Inseln das Richtige. Einst ein eigenes Königreich, ist die Inselgruppe heute Japans Urlaubsparadies. Südlich vom Festland gelegen gilt es als der entspannte Teil des asiatischen Staats. Die bekannteste Insel der Eilandgruppe: Okinawa. Der Name bedeutet so viel wie „Sehnsuchtsinsel“. Und genau so sieht es dort auch aus: traumhafte Sandstrände mit Korallenriffen, die zum Tauchen einladen, Steilklippen mit grandioser Aussicht und – wer auch etwas Kultur mag – antike Tempelanlagen. Wer im Sommer keinen Urlaub hat, kann die Ryukyu-Inseln problemlos auch zu einem anderen Zeitpunkt besuchen. Denn die Temperaturen auf den Pazifik-Inseln sind vergleichbar mit denen in Cancun. Nur, dass es hier lange nicht so über­lau­fen ist wie in der mexikanischen Karibik.

Gabun – Wilde Tiere beobachten und am Strand entspannen

Zuletzt noch ein Urlaubstipp für ein Land, von dem Sie vielleicht noch nie gehört haben: Gabun. Der westafrikanische Staat ist etwa so groß wie Großbritannien und taucht dennoch nur sehr selten in den Urlaubsgeschichten unserer Bekannten auf. Schade eigentlich! Denn die Sicherheitslage ist hier für afrikanische Verhältnisse vorbildlich und besonders Urlauber, die schon immer mal gerne Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen wollten, kommen hier auf ihre Kosten. Im Dschungel leben Gorillas, Schimpansen und die seltenen Waldelefanten und vor der langen Küste leben viele Buckelwale und Meeresschildkröten. Gabun wartet mit rund 400 Strand-Kilometern, zahlreichen Wasserfällen und sogar bis zu 1000 Meter hohen Bergen auf. Hier steht einem kleinen Sommer-Abenteuer also nichts mehr im Wege!