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V-Z
- VerkaufsauflageDie Gesamtzahl der Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift, die an feste Abonnenten und Lesezirkel geliefert werden.
- Verkaufte AuflageZur verkauften Auflage zählen per Definition der IVW ausschließlich vollbezahlte Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift. Durch die Angabe der verkauften Auflage soll verhindert werden, dass die von Verlagen angegebene Auflagengröße nicht künstlich durch Gratisexemplare in die Höhe getrieben werden kann.
- Wear-out-EffektZur oft wiederholte Werbe- bzw. Anzeigenmotive führen beim Empfänger der Werbebotschaft zu einem Ermüdungseffekt, den Wear-out-Effekt. Die Folge ist eine sinkende Erinnerung an die Inhalte der Werbung und ein damit verbundenes Abklingen des Interesses am beworbenen Produkt bzw. der beworbenen Dienstleistung.
- Weitester LeserkreisBezeichnung für den Leserkreis, der mindestens die letzten 12 Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift gelesen hat.
- XerographieDer Vorgänger der modernen Fotokopie ist die Xerographie. Dieses von dem Physiker und Patentanwalt Chester F. Carlson erfundene Verfahren zur Vervielfältigung von Aufsichtsvorlagen bildete die Grundlage für die Entwicklung moderner Kopiergeräte.
- YellowpressUmgangssprachlicher Begriff für Boulevardzeitungen, die vorwiegend oder ausschließlich als Einzelexemplare oder im Straßenverkauf vertrieben werden. Ein Abonnement dieser Zeitungen ist in der Regel nicht möglich.
- ZusatzfarbePraktisch alle Zeitungen bieten heute die technischen Voraussetzungen für farbige Insertionen. Schmuckfarbenanzeigen enthalten außer Schwarz bis zu drei Zusatzfarben. Vielfach werden hier die Begriffe verwechselt, indem man Anzeigen mit zwei oder drei Zusatzfarben auch als Mehrfarbanzeigen bezeichnet. An Farbtönen kann bei Schmuckfarben nahezu alles verwendet werden, wenn es sich nicht gerade um Gold- oder Silberfarben mit Metalleffekt handelt. In der Regel werden bis zu 50% Aufschlag auf den s/w-mm-Preis einer Zeitungsanzeige berechnet, um die maximale Anzahl an Zusatzfarben abzubilden.
- Stand: 06.02.2009

