- Ihr Pfad: / Werbung / Anzeigenservice / Anzeigen-Knigge / S-U
S-U
- SatzspiegelDer Satzspiegel einer Zeitung oder Zeitschrift bezeichnet die bedruckbare Grundfläche des Druckerzeugnisses. Oft ist es möglich, gegen einen entsprechenden Aufpreis über diesen vorgegebenen Satzspiegel hinaus zu drucken. In diesem Fall spricht man davon, dass die Anzeige im sogenannten „Beschnitt“ steht, also genau bis an den Seitenrand reicht. Soll Ihre Anzeige entsprechend gestaltet sein, gilt es zu beachten, dass das Anzeigenmotiv nicht abrupt endet, sondern leicht über den zu druckenden Bereich hinausgeht. Somit vermeiden Sie, dass Ihre Anzeige unschöne weiße Ränder aufweist. Wenn Sie Ihre Anzeige durch eine professionelle Werbeagentur erstellen lassen sollten Sie dringend darauf hinweisen, dass das Anzeigenmotiv über den Satzspiegel hinaus geht.
- SekundärleserSekundärleser eines Druckerzeugnisses (auch als Folgeleser bezeichnet) sind Leser, die innerhalb eines Haushalts oder Unternehmens eine Zeitung oder Zeitschrift im Gegensatz zu den Erstlesern als zweite, dritte oder noch spätere Leser nutzen. Man geht davon aus, dass bei Sekundärlesern der Aufmerksamkeitswert und somit die Werbewirkung eines Anzeigenmotivs niedriger liegt als beim Erstleser.
- SonntagspresseZeitungsverlage, die auch eine Sonntagsausgabe ihrer Druckerzeugnisse anbieten, ermöglichen oft einen vergünstigten Abdruck eines Anzeigenmotivs bei einer kombinierten Schaltung der identischen Anzeige, die in einer Wochentagsausgabe der entsprechenden Zeitung abgedruckt wurde. Meist werden diese Angebote als spezielle „Wochenendkombi“ oder ähnlich ausgewiesen.
- StreuverlusteStreuverlusre treten auf, wenn z.B. durch Belegung eines Werbeträgers Personen erreicht werden, die nicht zur Zielgruppe des Werbungtreibenden gehören (z.B. als Käufer für Ihr Produkt von vornherein nicht in Frage kommen). Sogenannte Streuanalysen und Streuplanungen verfolgen das Ziel, Streuverluste zu minimieren und werden meist von spezialisieren Mediaagenturen angeboten.
- Tausender-Kontakt-Preis (TKP)Der TKP wird oftmals als Entscheidungskriterium für die Rentabilität einer Anzeigenschaltung herangezogen. Er gibt an, zu welchen Kosten 1000 Kontakte der Zielgruppe mit einer Werbebotschaft erzielt werden können. Der Tausender Kontakt Preis berücksichtigt dabei nicht die Qualität dieser Kontakte. So kann es unter Umständen günstiger sein, ein Medium mit höherem TKP zu wählen, bei dem die Qualität der Kontakte auf eine höhere Werbewirksamkeit schließen lässt.
- Tausender-Preis oder TausenderauflagenpreisDer in den Mediadaten eines Verlages genannte Tausender-Preis bezeichnet den Preis pro 100 Werbeträgereinheiten.
Der Tausenderauflagepreis berechnet sich wie folgt:
Tausender-Preis = (Anzeigenpreis * 1000) / Auflage - Textanschließende AnzeigenAnzeigen, die mit einer Seite an redaktionellen Text anstoßen, aber lediglich zum Anzeigenpreis berechnet werden, werden als textanschließende Anzeigen bezeichnet. (Beispiel: Anzeigen über eine komplette Blattbreite oder –höhe).
- TextteilanzeigenStoßen Anzeigen mit mehr als zwei Seiten an Text, spricht man von Textteilanzeigen. Für diese Werbeform wird der erhöhte Preis für Anzeigen im redaktionellen Teil einer Zeitung berechnet.
- ÜberstreuungBei der Überstreuung werden mehr Kontakte bei einer Zielperson realisiert, als benötigt. Die gewünschte Werbewirkung nimmt bei jedem weiteren Kontakt mit dem Anzeigenmotiv nur noch unterproportional zu oder kann sogar zu einer Verminderung der Werbeleistung führen.
- UmfeldDem redaktionellen Umfeld einer Anzeige wird eine direkte Beeinflussung der Werbewirksamkeit zugesprochen. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit einer höheren Werbewirkung dann gegeben, wenn der redaktionelle Inhalt thematisch im Kontext mit der Werbebotschaft steht.
- Stand: 06.02.2009

