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M-N
- MalstaffelAnders als die sogenannte Mengenstaffel bezieht sich dieser Rabatt auf die Anzahl der innerhalb eines Jahres geschalteten Werbeanzeigen. Schalten Sie also innerhalb eines Jahres viele kleinformatige Anzeigen, sollten Sie auf die Malstaffel zurückgreifen. Setzen Sie dagegen vor allem auf großformatige Werbung, die nur in einer niedrigen Frequenz geschaltet wird, kann sich die Mengenstaffel als Rabattform als günstiger herausstellen.
- MediaunterlagenFür die eigene Mediaplanung stellen Zeitungen und Zeitschriften wichtige Grunddaten zu ihrem Werbeträger für Anzeigenkunden zur Verfügung. Diese als Mediaunterlagen bezeichneten Daten geben Auskunft über Auflage bzw. Verbreitung, Leser- und Reichweitedaten, Strukturanalysen, Werbepreise, Tarife, Erscheinungsweise usw..
- MediengattungDie Gesamtheit der Werbeträger wird generell nach den Gattungen Zeitungen und Anzeigenblätter, Zeitschriften, Fernsehen, Kino (Film), Hörfunk und Anschlagwerbung (Außen- und Verkehrsmittelwerbung) unterschieden.
Geläufig ist auch die Differenzierung zwischen Pressemedien (gedruckten Medien bzw. "Print"-Medien) und audiovisuellen Medien. - MehrfachbelegungWird eine Anzeigenschaltung wiederholt in verschiedenen Ausgaben desselben Werbeträgers vorgenommen, spricht man von einer Mehrfachbelegung. Durch die wiederholte Schaltung einer Anzeige erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine größtmögliche Anzahl an Kontakten zu realisieren und eine erhöhte Werbewirksamkeit durch Mehrfachkontakte mit dem Anzeigenmotiv zu erreichen.
- MengenstaffelDie Mengenstaffel ist ein gestaffelter Rabatt, der sich aus dem Gesamtumfang aller in einem Jahr geschalteten Anzeigenschaltungen ergibt. Die Mengenstaffel errechnet sich aufgrund des innerhalb eines Jahres gebuchten Anzeigenplatzes in mm. Alternative zur Mengenstaffel ist die sogenannte Malstaffel.
- MillimeterpreisDer Millimeterpreis ist die bei Zeitungsanzeigen übliche Berechnungsgröße für Anzeigenpreise. Der Preis wird für eine Zeile von einem Millimeter Höhe bei jeweils gegebener Spaltenbreite berechnet.
- MitleserLeser, die eine Zeitschrift oder Zeitung lesen, aber nicht selbst bezogen haben, werden als Mitleser bezeichnet.
- NachlassstaffelDie Nachlassstaffel gibt die Höhe eines möglichen Rabatts in Abhängigkeit von der Anzahl (Malstaffel) oder der belegten Anzeigenfläche (Mengenstaffel) von Werbeschaltungen in einem vordefinierten Zeitraum an.
- Nettokontakte/NettoreichweiteDie Zahl der Nettokontakte gibt an, wie viele Personen mit einem Werbemittel (Ihrer Anzeige) mindestens einmal Kontakt hatten. Dabei berücksichtigt diese Angabe nicht, wie oft diese Personen mit Ihrem Anzeigenmotiv in Kontakt kamen. Die Nettokontakte geben also Auskunft darüber, wie viele Personen ein Anzeigenmotiv mindestens einmal zu Gesicht bekommen haben, ohne eine Aussage über den Erfolg dieser Kontakte zu treffen.
- Nielsen-GebieteDiese von dem internationalen Marktforschungsunternehmen AC Nielsen vorgenommene Einteilung Deutschlands in „gleichwertige“ Gebiete hat sich bei der überregionalen Belegung von Werbeträgern durchgesetzt. So hat der Auftraggeber einer Anzeige die Möglichkeit, über die Angabe von Nielsen-Gebieten komplette Regionen mit einer Werbeschaltung abzudecken, in dem er das jeweilig zu belegende Nielsen-Gebiet angibt.
Folgende Nielsen-Gebiete wurden definiert:
Nielsen I: Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen
Nielsen II: Nordrhein-Westfalen
Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saar
Nielsen IIIb: Baden-Württemberg
Nielsen IV: Bayern
Nielsen V: Berlin
Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Nielsen VII: Thüringen, Sachsen
- Stand: 06.02.2009

