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H-L
- HauptleserHaupt- oder Erstleser einer Zeitung kaufen eine Publikation bewusst aufgrund Ihrer Interessenslage oder Überzeugung. Im Gegensatz zu den Hauptlesern gelangen Zweitleser durch Zufall an eine entsprechende Publikation, etwa dadurch, dass ein Familienmitglied diese liest. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Werbebotschaft Ihren Empfänger erreicht liegt bei Haupt- bzw. Erstlesern am höchsten.
- Hifi-AnzeigenDiese Anzeigenart ist heute nur noch selten für die Schaltung von Farbanzeigen gebräuchlich, da heute auch der für Zeitungen übliche Rotationshochdruck das Abbilden von farbigen Motiven ermöglicht. Für die sogenannten Hifi-Anzeigen wurden eine Papierbahn einseitig im Tiefdruckverfahren mit dem farbigen Anzeigenmotiv bedruckt. Diese unbedruckte Seite wurde dann später im herkömmlichen Zeitungsproduktionsverfahren bedruckt.
- InsertionAls Insertion bezeichnet man die Vergabe eines Anzeigenauftrags an einen Werbeträger im Bereich der Druckmedien.
- IVWDie Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. hat die Aufgabe, einheitliche Berichte der Verlage über die Verbreitung ihrer Werbeträger entgegenzunehmen, zu überprüfen und die festgestellten Ergebnisse zu überprüfen.
- KaufzeitungAbweichend vom Vertrieb der Abonnementszeitungen, wird die Kauf- oder Boulevardzeitung zum überwiegenden Teil im Einzelverkauf vertrieben. Die typischen Merkmale sind: Straßenverkauf, geringer Preis, hohe Auflagen und eine oftmals reißerische Aufmachung sowie sensationsbeladener Inhalt. Regionale Kaufzeitungen erscheinen in der Regel in Ballungszentren.
- KontaktAls Werbeträgerkontakt wird jeder, auch flüchtige Kontakt zwischen einer Person und einem Werbemittel (etwa einer Zeitungsanzeige) gewertet.
- KontaktdosisDie Kontaktdosis bezeichnet die Anzahl der Kontakte, die innerhalb eines Werbezeitraums bei jeder Zielperson (beworbenen Person) anfallen soll.
- Kumulierte LeserschaftLeserschaft, die mit mehreren Ausgaben eines Titels mindestens einmal erreicht werden soll.
- LesedauerDie Lesedauer wird als kumulierter Wert angegeben, das heißt, mehrere Lesevorgänge werden addiert und als Gesamtzeit angegeben, in der sich der Leser mit den Inhalten einer Publikation beschäftigt. Je höher dieser Wert ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Werbeanzeige registriert wird und eine entsprechende Wirkung erzielt.
- LesezirkelwerbungLesezirkel bieten eine besondere Möglichkeit der Anzeigenwerbung. Diese, mit zeitlicher Verzögerung zum Erscheinungstermin, beispielsweise in Wartezimmern oder bei Friseurgeschäften ausgelegten Zeitschriften sind mit einem Schutzumschlag versehen, der mit Werbung belegt werden kann. Lesezirkel-Ausgaben zeichnen sich durch eine relativ hohe Reichweite aus und bieten die Möglichkeit der Werbung auf den Aufklebern der Schutzumschläge oder über Beihefter, die in die Lesezirkelausgaben integriert werden.
- Leser-Blatt-BindungDie Leser-Blatt-Bindung gibt an, wie stark sich ein Leser mit einer Publikation verbunden fühlt bzw. sich mit ihr identifiziert.
- LpA – Leser pro AusgabeBezeichnet die Leserschaft einer „durchschnittlichen Ausgabe“ einer Zeitung/Zeitschrift und nennt somit einen Näherungswert der auf eine Ausgabe entfallenden Leser.
- LpE - Leser pro ExemplarGibt die Anzahl der Personen an, die das gleiche Exemplar eines Print-Mediums (z.B. Zeitung/Zeitschrift) lesen.
- LpN – Leser pro NummerDie Angabe der Leser pro Nummer basiert auf der Frage „Wann haben Sie die Zeitschrift/Zeitung xy zuletzt gelesen?“ und gibt die Anzahl der Leserschaft innerhalb eines bestimmten Erscheinungsintervalls an.
- Stand: 06.02.2009

