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Hinterbliebene - angestrebtes Versorgungsziel
- Um für die Hinterbliebenenabsicherung ein bedarfsgerechtes Versorgungsziel festzulegen, muss zunächst der einmalige Kapitalbedarf vom laufenden Unterhaltsbedarf getrennt werden.
- Einmaliger KapitalbedarfEine einmalige Todesfall-Leistung ist in vielen Situationen zielführend: Tilgung von Verbindlichkeiten, Aufwendungen für die Bestattung, Auszahlung von Miterben, Zahlung der Erbschaftssteuer, Ausbildungskosten der Kinder.
Das Versorgungsziel sollte in diesen Fällen bei 100 Prozent des Bedarfs liegen. So werden die Hinterbliebenen nicht zusätzlich mit finanziellen Verpflichtungen belastet. - Laufender UnterhaltsbedarfEinen Unterhaltsbedarf hat in der Regel, wer wirtschaftlich von Ihrem abzusichernden Kunden abhängig ist - in erster Linie die Kinder und der (Ehe-)Partner. In Frage kommen aber auch pflegebedürftige oder ältere Verwandte (zum Beispiel die Eltern) mit nur geringem Einkommen.
Tipp: Beachten Sie, wie lange dieser Unterhaltsbedarf besteht. Kinder stehen irgendwann im Berufsleben und wirtschaftlich auf eigenen Füßen, der Partner wird möglicherweise wieder berufstätig. Rechnen Sie beim Bedarfszeitraum aber mit Sicherheitspolstern. - Ermittlung der VersorgungslückeZur Ermittlung der Versorgungslücke wird die Differenz zwischen den bestehenden Ansprüchen und dem gesetzten Ziel gebildet.
Tipp: Beachten Sie die Berechnungsbasis. Trennen Sie sorgfältig monatliche Rentenleistungen von einmaligen Todesfallleistungen. Sofern Sie Todesfallsummen in monatliche Renten umrechnen müssen, können Sie dies im Swiss Life Tarifrechner
anhand des Tarifs 600 für lebenslange Renten und anhand des Zusatztarifs 20/25 für zeitlich befristete Renten tun.
Berücksichtigen Sie außerdem zeitliche Lücken in der Versorgung, die zum Beispiel durch unterschiedliche Versicherungsdauern einzelner Versorgungskomponenten entstehen können. - BedarfsdeckungDen erkannten Bedarf gilt es nun zu decken - mit unseren PRM-Bedarfslösungen.
Wenn Sie zunächst noch den Bedarf in einem anderen Versorgungsbereich ermitteln wollen, kehren Sie zurück zur Startseite PRM-Bedarfsanalyse.
- Stand: 30.01.2009

